Kinderbücher

Kiderbücher von den Gebr. Grimm
Die Gebrüder Grimm

Die Geschichte der Kinderbücher in Deutschland beginnt quasi mit der Arbeit der Sprachwissenschaftler Jakob und Wilhelm Grimm, zumeist als die „Gebrüder Grimm“ bekannt, mit ihrem Werk „Kinder- und Hausmärchen“ aus dem Jahre 1812, gefolgt von dem Buch „Deutsche Sagen“ von 1815.

Das Märchenbuch war eine Sammlung von Geschichten, gesammelt und zusammengetragen von den beiden Brüdern.

Eine wichtige Quelle für die beiden war Dorothea Viehmann, die ihnen über 40 Märchen erzählte. Wilhelm Grimm schrieb über sie: „Einer jener guten Zufälle aber war es, daß wir aus dem bei Cassel gelegenen Dorfe Nieder-Zwehrn eine Bäuerin kennen lernten, die uns die meisten und schönsten Märchen des zweiten Bandes erzählte. Diese Frau, Namens Viehmännin, war noch rüstig, und nicht viel über fünfzig Jahre alt. […] Sie bewahrte die alten Sagen fest im Gedächtniß„.

Weitere Autoren

H-Hoffmann-Struwwelpeter
Der Struwwelpeter

Um 1815 konnten die Brüder den zweiten Band der Kinder- und Hausmärchen vorlegen, im Jahr 1819 wurde der erste Band stark überarbeitet neu aufgelegt:

Es kamen weitere Märchen hinzu, etwa ein Viertel der Geschichten wurde gestrichen und fast die Hälfte der verbliebenen Märchen überarbeitet, häufig um die als anstößig empfundenen erotischen Anspielungen zu beseitigen.

Weiterere wichtige Autoren waren Wilhelm Hauff, Wilhelm Busch, Hans Christian Andersen. Ein erwähnenswertes und wichtiges Werk ist das Buch „Struwwelpeter“ von Heinrich Hoffman.

Neben Frankreich, Großbritannien („Alice im Wunderland“ von dem britischen Schriftsteller Lewis Caroll aus dem Jahre 1865) und Schweden (Astrid LindgrensPippi Langstrumpf“, „Wir Kinder von Bullerbü“ u.v.m.) haben die Vereinigten Staaten haben eine große Tradition von Kinderbüchern. Wer kennt nicht z.B. Tom Sawyer von Mark Twain.

Der Zauberer der Smaragtenstadt

Auch das phantastische Buch „Der Zauberer von Oz“ (1900) von Lyman Frank Baum ist sehr Erwähnenswert und sollte nicht vergessen werden.

Dieses Buch inspirierte den russischen Schriftsteller Alexander Melentjewitsch Wolkow zu seinem – durchaus eigenständigen – Werk „Der Zauberer der Smaragtenstadt“ von 1939.

Es wurde wie viele Märchen- und Kinderbücher aus dem russischen Übersetzt und kam in der „DDR“ im Jahre 1964 in den Handel. Es folgten nach dem großen Erfolg über die Jahre die Fortsetzungen.

In der Ex „DDR“ gab es 14(!) Kinderbuchverlage, die oftmals Märchen aus anderen „Brüderstaaten“ und vor allem russischer Herkunft Pulizierten.

Aber auch Deutsche Schriftsteller waren vertreten, wie zum Beispiel der sehr populäre Alfons Zitterbacke von Gerhard Holtz-Baumert, der erste Buch Geschichten eines Pechvogels erschien 1958.

Weitere Geschichten über den sympathischen „Antiheld“ folgten. Seine Abenteuer wurden auch verfilmt.


Doch nun genug der Vorgeschichte, lesen Sie etwas von mir:

Der Kater Milosch

Auf glücklichen Pfoten

Kater Milosch

Eine meiner Geschichten, die ich für meine Kinder geschrieben hatte. Der Kater Milosch ist verschwunden. Frau Mollig, der unfähige Dorfwachtmeister Bertram Brumm und der Zauberin Isina Salim. begeben sich auf die abenteuerliche Suche nach dem Kater.

Eine Leseprobe


Lesen Sie mehr:
Das Erbe des WasserdrachenKurzgeschichten